Auch über 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschäftigt der “richtige” Umgang mit der eigenen Geschichte die bundesdeutsche Öffentlichkeit und die Fachwelt. Nach Studentenunruhen in den 1960er Jahren, die einen neuen Ansatz in der sogenannten “Vergangenheitsbewältigung” forderten, war es vor Allem der Historikerstreit von 1986, der im Gedächtnis geblieben ist. Hier waren es die Fachleute selbst, die sich mit der Einzigartigkeit der Zeit des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen auseinanderzusetzen versuchten.
Diese Unterrichtshilfe liefert Material für Erörterungen oder Streitgespräche im Unterricht und informiert über aktuelle und unterrichtsrelevante Themen. Fakten liefern sachgerechte und fundierte Informationen zum aktuellen Streitthema, Thesen formulieren in den Medien vertretene, unterschiedliche Standpunkte. Und die dargestellten Pro- und Contra-Argumente erleichtern die eigene Positionsfindung.
- Fakten: Hintergründe zur Diskussion um die „Singularität“ des Holocaust innerhalb der Fachwelt und der Öffentlichkeit
- Thesen: Die unterschiedlichen Positionen in den Medien
- Argumente: PRO und CONTRA
- Didaktische Überlegungen zum Einsatz im Unterricht und konkrete Aufgabenstellungen